Welcher DC/DC-Wandler passt zu deiner Anwendung?
Gib uns Eingangsspannung, Ausgangsspannung, Leistung und die wichtigsten Einsatzbedingungen deiner Anwendung an. Unser Auswahlassistent zeigt dir passende DC/DC-Wandler und mögliche Alternativen. Falls kein bestehendes Gerät alle Anforderungen erfüllt, prüfen wir eine Anpassung oder kundenspezifische Entwicklung.
Produkt finden statt Datenblätter vergleichen
DC/DC-Wandler unterscheiden sich nicht nur bei Ein- und Ausgangsspannung. Auch Leistung, Isolation, Regelverhalten, Temperaturbereich, Einbauraum und mechanische Belastungen entscheiden darüber, ob ein Gerät zuverlässig in deiner Anwendung funktioniert.
Unser Auswahlprozess führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Anforderungen und grenzt geeignete Geräte und Produktgruppen ein.
1 Woher kommt die Eingangsspannung?
Entscheidend ist nicht die Nennspannung, sondern der ganze Bereich, den der Wandler im Betrieb sieht – von der tiefsten Entlade- bis zur höchsten Ladespannung. Angezeigt werden nur Geräte, deren Eingangsbereich diesen vollständig abdeckt.
2 Was hängt am Ausgang?
Versorgst du einen Verbraucher mit fester Spannung, oder lädst du eine Batterie? Laden braucht eine andere Kennlinie.
3 Wie viel Leistung?
Gib die Dauerleistung der Last an. Anlaufströme von Motoren oder grossen Kapazitäten und Temperatur-Derating brauchen Reserve. Der Wirkungsgrad betrifft die Eingangsseite – ein 380-W-Gerät liefert auch bei 95 % Wirkungsgrad höchstens 380 W.
Nach oben offen: stärkere Geräte werden immer angezeigt.
4 Galvanische Trennung nötig?
Nötig bei unterschiedlichen Bezugspotenzialen, gegen Masseschleifen und Störungen oder wenn eine Norm Schutztrennung verlangt (häufig Bahn, Mess- und Medizintechnik). Isolierte Wandler funktionieren auch ohne diese Anforderung – „Nein“ schränkt deshalb nicht ein.
Buck, Buck-Boost oder galvanisch getrennt?
Die Topologie entscheidet darüber, ob ein Wandler in deiner Anwendung funktioniert – unabhängig davon, wie gut die Datenblattwerte aussehen. Zwei Fragen grenzen die Auswahl bereits stark ein: Bleibt die Eingangsspannung über den gesamten Betriebsbereich höher als die Ausgangsspannung? Und müssen Ein- und Ausgang elektrisch voneinander getrennt sein? Die vier Bauarten im Überblick:
Ein Abwärtswandler eignet sich, wenn die Eingangsspannung über den gesamten Betriebsbereich höher als die benötigte Ausgangsspannung bleibt.
Ein Buck-Boost-Wandler stabilisiert die Ausgangsspannung auch dann, wenn die Eingangsspannung zeitweise unter oder über dem gewünschten Ausgangswert liegt.
Ein galvanisch getrennter DC/DC-Wandler entkoppelt Ein- und Ausgang elektrisch voneinander. Das kann bei unterschiedlichen Bezugspotenzialen, Masseschleifen oder besonderen Sicherheitsanforderungen erforderlich sein.
THT-DC/DC-Wandler werden direkt auf einer Leiterplatte montiert und eignen sich für kompakte galvanisch getrennte Hilfsspannungen mit kleiner bis mittlerer Leistung.
Wie finde ich den passenden DC/DC-Wandler?
Für die Auswahl werden mindestens Eingangsspannungsbereich, Ausgangsspannung, Leistung und die Frage nach galvanischer Trennung benötigt. Zusätzlich können Lastspitzen, Temperatur, Bauraum und mechanische Belastungen entscheidend sein.
Was passiert, wenn mehrere Wandler passen?
Das ist normal. Unterschiede bei Leistung, Bauform, Isolation, Eingangsspannung und Zusatzfunktionen helfen bei der weiteren Auswahl und natürlich das vorhandene Budget und je nach Anwendung wird schnell klar, ob der Fokus auf kleinen Bauraum liegt oder ein hoher Wirkungsgrad benötigt wird.
Muss ich bereits alle technischen Daten kennen?
Nein. Unklare Werte können entsprechend markiert werden. Unser Team prüft offene Punkte gemeinsam mit dir.
Kann ich ein Datenblatt oder Lastenheft mitteilen?
Ja. Schaltpläne, Lastenhefte, Verbraucherdaten und vorhandene Stromversorgungsspezifikationen helfen bei der technischen Bewertung.